Sozialer und ökonomischer Mehrwert im Einkauf
Adresse:
INDI Arbeit und Bildung gGmbH Böfingen
Lebenshilfe Donau-Iller e.V.
Eberhard-Finckh-Straße 34,
89075 Ulm
Präsenzveranstaltung
Referenten:
Kosten:
keine
Max. Teilnehmerzahl:
Kontakt:
Markus Weber
Bereichsleitung Technik und Produktion
INDI Arbeit und Bildung gGmbH
m.weber@lhdi.de
Diese Veranstaltung fand bereits statt.
„Im Einkauf nachhaltigere Wege gehen und sozial verantwortlich handeln – geht das überhaupt?“
Wir meinen: JA! In einer Welt, die vor allem von Wettbewerb geprägt ist, gibt es mit den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) Orte, an denen Chancengleichheit, Qualität und Produktivität Hand in Hand gehen. Wir als Einkäufer können durch eine Zusammenarbeit mit den WfbM nicht nur ökonomisch profitieren, sondern auch aktiv zur sozialen Verantwortung unseres Unternehmens beitragen.
Unternehmen, die im Jahresdurchschnitt über monatlich mindestens 20 Arbeitsplätze verfügen, sind verpflichtet auf mindestens 5 Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte behinderte Menschen zubeschäftigen (§ 154 SGB IX). Bei Nichterfüllung dieser Verpflichtung ist eine Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe zu entrichten. Erfahren Sie, wie Sie durch die Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen diese Abgabe vermeiden oder reduzieren können.
Die gdw Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen süd eG (gdw süd) bietet Zugang zu einem Netzwerk von rund 350 WfbM-Produktionsstandorten in Süddeutschland an denen bereits über 32.000 Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung gefunden haben. Für diese Menschen schafft die gdw süd Teilhabe am Arbeitsleben und damit Perspektive – und Sie können mit Ihrem Auftrag dazu beitragen, dass diese Arbeitsplätze nicht nur nachhaltig gesichert, sondern auch in Zukunft weitere geschaffen werden.
Wir beleuchten in unserer gemeinsamen Veranstaltung die gesetzlichen Pflichten zur Beschäftigungsquote und zur Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe und zeigen auf, welche Leistungsfähigkeit und -vielfalt in Werkstätten am Beispiel der Lebenshilfe Donau–Iller stecken und wie Sie durch die Zusammenarbeit mit Werkstätten für Menschen mit Behinderung die Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe zukünftig reduzieren und gleichzeitig sozialen Mehrwert in Ihrem Unternehmen schaffen können.
Sie werden sehen: Soziales Wirken, Qualität in der Produktion und ökonomischer Mehrwehrt müssen sich nicht ausschließen!
Geplanter Ablauf:
17:30-18:00 Uhr: Eintreffen der Gäste – Häppchen und Getränke
18:00-18:05 Uhr: Start und Begrüßung
18:05-18:45 Uhr: Vorträge gdw süd eG und LH Donau-Iller
18:45-19:30 Uhr: Führung durch eine Werkstatt für behinderte Menschen der LH Donau-Iller
19:30-20:00 Uhr: get-together und Verabschiedung
Ansprechpartner