02.11.2016

Spannende Sonderveranstaltung des BME Region Ulm-Alb zum Thema - So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund!

des BME Region Ulm-Alb zum Thema - So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund! mit Marco Freiherr von Münchhausen ein.

Am  26. Oktober 2016 lud der BME Ulm-Alb zur Sonderveranstaltung mit Marco Freiherr von Münchhausen, einem promovierten Jurist, internationalem Keynote Speaker und Autor mehrerer Bestseller zum Vortrag  "So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund!" in das Haus der Begegnung in Ulm ein.  

Unter den 90 "Schweinehund-geplagten" Teilnehmern befand sich ebenfalls der aus Frankfurt angereiste Leiter der Mitgliederbetreuung / Regionen Dr. Frithjof Kilp. Nach kurzer Begrüßung und Vorstellung des BME durch den Regionsvorstand Ulm Alb, Herrn Josef Holdenrieder und Herrn Dr. Frithjof Kilp wurde das Wort an den mit Freude erwarteten Gastredner übergeben. Wer nun mit einem ruhigen Abend inklusive Popcorn und gemütlichen Vortrag gerechnet hatte, lag absolut falsch. Münchhausen überraschte das Publikum nämlich damit, dass er es immer wieder durch Fragestellungen und kleine veranschaulichende Übungen mit in seinen drei geteilten Vortrag einbezog.

So beantwortete das Publikum im ersten Teile nahezu vollständig, wo und wie sich der innere Schweinehund im Alltag bemerkbar macht. Es fielen zum Beispiel Stichworte wie Gesundheit und Ernährung, Fitness und Bewegung sowie unangenehme Tätigkeiten im Berufsalltag. Bei der Vielzahl der Bereiche wurde einem schnell bewusst, dass der innere Schweinehund ein sehr fleißiges und engagiertes Bürschchen zu sein scheint, individuell allerdings auch komplett unterschiedlich von Person zu Person auftritt. Nach kurzer Publikumsumfrage wurde nämlich veranschaulicht, dass der innere Schweinehund bei sportlichen Aktivitäten für nur etwa 50% der Teilnehmer existent ist.

Im zweiten Teil entlarvte Münchhausen die gängigsten Tricks und Taktiken des imaginären Wegbegleiters. In diesem Teil gelang es dem Referenten dem kleinen Saboteur eine seiner mächtigsten Waffen zu entledigen -  "Solange du nicht bemerkt wirst, kannst du ungestört agieren". So veranschaulicht Münchhausen, dass der innere Schweinehund bereits im Vorfeld der Entscheidung diese zu sabotieren versucht. Hierzu zählen laut Münchhausen unter anderem die Unverbindlichkeitstaktik (ich sollte, ich müsste, ich könnte), die Verzögerungstaktik (ich muss erst noch ...) und Traditionsfloskeln (das war doch schon immer so). Ist die Entscheidung zur Umsetzung letztendlich getroffen, gibt der innere Schweinehund noch lange nicht auf. Er versucht den Vorsatz weiterhin während zu sabotieren. Münchhausen erläutert hierzu während der Veranstaltung Beispiele wie dass man sich von vornherein zu viel vornimmt oder sich während des Vorhabens die sogenannten Ausnahmen mit in das Vorhaben einbaut. Diese führen jedoch über kurz oder lang zum Scheitern des Vorhabens.

Im dritten und letzten Teil des Vortrags behandelte Münchhausen letztendlich diverse Strategien im Umgang mit dem Schweinehund. Zusammengefasst lassen sich diese wie folgt beschreiben:

1. Nehmen Sie Ihren inneren Schweinehund zunächst an. Er hat auch seinen guten Zweck.

2. Machen Sie sich klare Bilder von Ihren Zielen

3. Fordern Sie sich immer wieder, ohne sich dabei zu überfodern

4. Für Verhaltensänderungen:

- Immer nur eine Sache, die Vorfahrt hat bei der Planung

- Klein anfangen und langsam steigern

- In der Anfangsphase keine Ausnahmen, es sei denn: Minimumprogramm.

Nach etwa 90 minütigem Vortag hatten die Teilnehmer noch die Gelegenheit sich bei einem Get-together mit Münchhausen auszutauschen. Alles in allem handelt es sich um eine sehr gelungene Veranstaltung, aus der wohl alle Teilnehmer mit guten Vorsätzen und Strategien gegen den eigenen Schweinehund herausgingen.


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